Marrakech
'salam a tout le monde! Wie gehts denn so im kalten Norden? Wir werden hier richtig verwöhnt! Aber alles der Reihe nach... Vorgestern (28.10) sind wir mit dem CTM (staatliches Carunternehmen; mehr Komfort und Sicherheit als die privaten Mercedes-Büsslein, die in ganz Afrika verkehren...) per 6Stündiger Fahrt (320Km) von Kenifra nach der Perle des Südens: Marrakech (oder Marrakch, wie die Leute von hier sagen) gereist. Die Highlits der Fart waren der Wind, der zeitweise in der absolut ebenen Landschaft Sand und Staub zu beissenden und sichtverhindernden Wolken aufgewirbelt hat; und eine unfreiwillige Dusche im Car, durch ein undichtes Dach... Sehr froh waren wir ausserdem, über den eingelegten Rast an einer Tankstelle mit Imbissbude (der Typ dort hat innerhalb von 10 Sekunden Eiersandwichs hergestellt und für 6DH (ca. 90Rappen) verkauft. Eine willkommene Abwechslung nach 5Stunden Fahrt (auf der wir uns sonst mit Guezli - es gibt sie an jedem kleinen Stand im kleinsten Kaff für jeweils 1DH - verpflegt haben...) Sonst gibt es von der Fahrt nicht mehr zu sagen, ausser, dass uns nachher der Hinter ebenso geschmerzt hat, wie nach einer längeren Velofahrt... In Marrakech sind wir von Lis - einer guten Freundin von Lenz's Mutter -, ihrem Freund Jean-Louis und Said (ihrem "garçon pour tout") abgeholt worden, per petit Taxi bis zur Medina geführt, und von dort zu Fuss durch das Gassengewirr zu einem wunderschönen Riad (Riad Dalia) geleitet worden. Dann sind wir zu einem sehr grosszügigen Nachtessen (Eine Riesenplatte mit Salaten und Poulet au citron) in ihr Riad gegangen. Zum Frühstück haben wir uns dann, nach einer Tour durch die Medina bis zum berühmten Djema el Fna, wieder bei ihnen eingefunden, wo wir wie gewohnt üppigst bewirtet wurden. Gabi ist dann über Nacht auch noch aufgetaucht (sie arbeitet an der Innenarchitektur für ein Hammam in Zürich, den Lis plant und ist darum nach Marokko gekommen) (Ein Hammam ist ein Gebäude in dem man sich mit Dampf und Hitze reinigt, anschliessend abkühlen lässt, mit Oelen einreiben lässt und sich einer Massage unterziehen kann. Der "Hämmäm" - wie das Wort ausgesprochen wird - ist fester Bestandteil islamischer Badekultur.) Wir sind also später zu viert in die alte Koranschule Mederesa aufgebrochen und haben sie mit Said als Führer gründlich bestaunt. Beeindruckt haben mich vor allem die wunderschönen Muster an den Wänden, die Ihr hoffentlich hier bestaunen könnt: http://de.pg.photos.yahoo.com/ph/honegger_matthias/slideshow?.dir=/45dcre2&.src=ph Die Nacht auf heute haben wir im obersten Zimmer des Riad verbracht, nachdem wir mit Couscous verwöhnt worden waren... Das Frühstück haben wir dann wieder in der schattigen Laube mit Aussicht auf die Medina genossen. Und jetzt sitzen Lenz und ich wieder mal in einem Cyber und schreiben..... PS: Ganz ganz herzlichen Dank an alle, die sich schon für eine Spende gemeldet haben! Für alle anderen: Es ist noch lang nicht zu spät! ;-)

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