Ein neues Zuhause
Den 17. verbringen wir in Zagora. Wir lassen die Kleidung waschen, taetigen einige Einkaeufe (Socken, Unterhosen, Cleanex, alles was ein Mann eben so braucht) und schreiben fleissig Nachrichten in die ferne Heimat.
Am naechsten Tag fahren wir morgens nach Agdz zu Ibrahim.
Ibrahim ist wirklich ein Freund geworden und dass er uns zu sich nach Hause einlaedt, ist der endgueltige Beweis dafuer. Agdz ist ein eher wohlhabendes Staedtchen und sein Heim befindet sich im alten Teil von Agdz. Er wohnt in einem sehr sauberen Haus mit einem huebschen Innenhof, wo er Rosenstoecke und ein kleines Baeumchen gepflanzt hat. Das Haus besitzt drei Zimmer und eine Toilette. Der Gaesteraum ist sehr kostbar und stilvoll eingerichtet und man merkt sofort, dass Ibrahim zu einer angesehenen reichen Familien gehoert, die grossen Wert auf Traddition legt. Auch die restlichen Raeume sind zwar einfach ausstaffiert, dafuer zweckorientiert und von hoher Qualitaet.
Zuerst setzen wir uns und nach einem langen Teeritual trinken wir starken Anistee. Wir fuehlen uns wohl und vertrauen Ibrahim all unsere Gedanken und Sorgen an. Er ist auf eine Art sehr weise und weiss viel ueber das Weltgeschehen (Er hat schon grosse Teile von Europa bereist). Es tut gut wieder einmal ein gutes Gespraech zu fuehren, denn nur selten trifft man Leute, die auch tiefere Gedankengaenge auf Franzoesisch auszudruecken imstande sind. Es braucht nicht einmal ein grosses Vokabular, man muss nur die richtige Wortkombination finden und es wird bereits klar, was man sagen moechte.
Seine Frau ist eine schoene Berberin und mit ihr hat er zwei Toechter und einen Sohn. Ab und zu verlaesst uns Ibrahim um zu beten oder etwas zu holen und waehrend dieser kurzen Momente geniessen wir die Ruhe dieser Familie und spielen mit Mohammed (7 Jahre) und der kleinen Tochter (8 Monate), die Ibrahim ueber alles liebt. Zum Mittagessen gibt es Tajine, die wir zum erste Mal mit den Haenden essen (Man waescht sich vorher und nachher gut die Haende), wie es unter den Einheimischen ueblich ist. Nachher gehen wir in seinen Laden und sehen uns einige Teppiche an. Ich (Lenz) entschliesse mich zwei Teppiche zu kaufen. Matthias kauft sich eine wunderschoene Gandorra (Traditionelle Kleidung der Nomaden) mit passenden Hosen aus Seide mit handgearbeiteten Stickereien und tauscht seinen blauen Schasch gegen einen Weissen ein. Ich moechte das gleiche Modell wie Ibrahim, da sie diese aber nicht verkaufen, darf ich Ibrahims Gandorra kaufen. Insgesamt muss man sagen, die Kleidung ist ein Geschenk, denn der Preis ist vernachlaessigbar.
Als ich das Geld abheben moechte, um die Teppiche zu bezahlen, schluckt der Automat die Karte. Wir suchen den Direktor der Bank (Guter Freund von Ibrahim), doch dieser ist bereits nach Ouarzazate gefahren. Ich bitte Matthias um Verzeihung und wir bleiben ueber Nacht bei Ibrahim. Nach dem Essen gehen wir bald schlafen und die Traeume sind ruhig und haben eine wohltuende Wirkung.
Der folgende Tag ist ein Sonntag und der Bankdirektor ist nicht aufzutreiben, also beschliessen wir eine Velotour zu den Cascades de Tizqui (19KM) zu unternehmen. Mit leichtbepackten Velos bewaeltigen wir die Piste spielend und wir verbringen den ganzen Tag an diesem herrlichen Ort der Natur. Wir baden, rutschen die Wasserrinne hinunter oder reden mit dem komischen Typen, der sich zum Hueter ernannt hat und der Omar heisst. Gegen abend fahren wir zurueck nach Agdz voll von den Eindruecken und Bildern. Wir setzen uns mit Ibrahim zu seinen Freunden vor einen Teppichladen. Wir reden, trinken Tee, essen Suessigkeiten, waehrend es Nacht wird. Nachher schlafen wir wieder bei Ibrahim zu Hause.
Am naechsten Morgen (Montag) verabschieden wir uns von der Familie. Die Bank ist offen und wir koennen Ibrahim das Geld geben. Nach einem Abschiedstee, versprechen wir uns wiederzusehen und schwoeren auf die Freundschaft. Ibrahim bringt uns bis zum Taxi. Wir verlassen Agdz und haben nun fuer immer ein Heim gewonnen, wo wir wilkommen sind.
In Ouarzazate essen wir in unserem hervorragenden Stammlokal (Ahmed hatte uns dorthin gefuehrt) und suchen das nachste Internetcafe auf, um diese wunderbare Begegnung niederzuschreiben. Enschallah werden wir Ibrahim in der Schweiz bewirten duerfen.
Am naechsten Tag fahren wir morgens nach Agdz zu Ibrahim.
Ibrahim ist wirklich ein Freund geworden und dass er uns zu sich nach Hause einlaedt, ist der endgueltige Beweis dafuer. Agdz ist ein eher wohlhabendes Staedtchen und sein Heim befindet sich im alten Teil von Agdz. Er wohnt in einem sehr sauberen Haus mit einem huebschen Innenhof, wo er Rosenstoecke und ein kleines Baeumchen gepflanzt hat. Das Haus besitzt drei Zimmer und eine Toilette. Der Gaesteraum ist sehr kostbar und stilvoll eingerichtet und man merkt sofort, dass Ibrahim zu einer angesehenen reichen Familien gehoert, die grossen Wert auf Traddition legt. Auch die restlichen Raeume sind zwar einfach ausstaffiert, dafuer zweckorientiert und von hoher Qualitaet.
Zuerst setzen wir uns und nach einem langen Teeritual trinken wir starken Anistee. Wir fuehlen uns wohl und vertrauen Ibrahim all unsere Gedanken und Sorgen an. Er ist auf eine Art sehr weise und weiss viel ueber das Weltgeschehen (Er hat schon grosse Teile von Europa bereist). Es tut gut wieder einmal ein gutes Gespraech zu fuehren, denn nur selten trifft man Leute, die auch tiefere Gedankengaenge auf Franzoesisch auszudruecken imstande sind. Es braucht nicht einmal ein grosses Vokabular, man muss nur die richtige Wortkombination finden und es wird bereits klar, was man sagen moechte.
Seine Frau ist eine schoene Berberin und mit ihr hat er zwei Toechter und einen Sohn. Ab und zu verlaesst uns Ibrahim um zu beten oder etwas zu holen und waehrend dieser kurzen Momente geniessen wir die Ruhe dieser Familie und spielen mit Mohammed (7 Jahre) und der kleinen Tochter (8 Monate), die Ibrahim ueber alles liebt. Zum Mittagessen gibt es Tajine, die wir zum erste Mal mit den Haenden essen (Man waescht sich vorher und nachher gut die Haende), wie es unter den Einheimischen ueblich ist. Nachher gehen wir in seinen Laden und sehen uns einige Teppiche an. Ich (Lenz) entschliesse mich zwei Teppiche zu kaufen. Matthias kauft sich eine wunderschoene Gandorra (Traditionelle Kleidung der Nomaden) mit passenden Hosen aus Seide mit handgearbeiteten Stickereien und tauscht seinen blauen Schasch gegen einen Weissen ein. Ich moechte das gleiche Modell wie Ibrahim, da sie diese aber nicht verkaufen, darf ich Ibrahims Gandorra kaufen. Insgesamt muss man sagen, die Kleidung ist ein Geschenk, denn der Preis ist vernachlaessigbar.
Als ich das Geld abheben moechte, um die Teppiche zu bezahlen, schluckt der Automat die Karte. Wir suchen den Direktor der Bank (Guter Freund von Ibrahim), doch dieser ist bereits nach Ouarzazate gefahren. Ich bitte Matthias um Verzeihung und wir bleiben ueber Nacht bei Ibrahim. Nach dem Essen gehen wir bald schlafen und die Traeume sind ruhig und haben eine wohltuende Wirkung.
Der folgende Tag ist ein Sonntag und der Bankdirektor ist nicht aufzutreiben, also beschliessen wir eine Velotour zu den Cascades de Tizqui (19KM) zu unternehmen. Mit leichtbepackten Velos bewaeltigen wir die Piste spielend und wir verbringen den ganzen Tag an diesem herrlichen Ort der Natur. Wir baden, rutschen die Wasserrinne hinunter oder reden mit dem komischen Typen, der sich zum Hueter ernannt hat und der Omar heisst. Gegen abend fahren wir zurueck nach Agdz voll von den Eindruecken und Bildern. Wir setzen uns mit Ibrahim zu seinen Freunden vor einen Teppichladen. Wir reden, trinken Tee, essen Suessigkeiten, waehrend es Nacht wird. Nachher schlafen wir wieder bei Ibrahim zu Hause.
Am naechsten Morgen (Montag) verabschieden wir uns von der Familie. Die Bank ist offen und wir koennen Ibrahim das Geld geben. Nach einem Abschiedstee, versprechen wir uns wiederzusehen und schwoeren auf die Freundschaft. Ibrahim bringt uns bis zum Taxi. Wir verlassen Agdz und haben nun fuer immer ein Heim gewonnen, wo wir wilkommen sind.
In Ouarzazate essen wir in unserem hervorragenden Stammlokal (Ahmed hatte uns dorthin gefuehrt) und suchen das nachste Internetcafe auf, um diese wunderbare Begegnung niederzuschreiben. Enschallah werden wir Ibrahim in der Schweiz bewirten duerfen.

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