Heimkehr auf Umwegen...
Unsere erste Begegnung zurück in Europa war diejenige mit dem französischen Zollpolizisten. Die zweite war die mit dem französischen Drogenhund, der zu unserem Glück nicht weiter an uns interessiert war. (Ein Tipp an alle die ins weitere Ausland mit Velo oder ähnlichem verreisen: lasst euch den Gegenstand bei der Ausreise in den Pass eintragen, damit keine Probleme bei der Einreise entstehen!!) Wir wurden dann etwas unsanft aus der Zollbarakke gedrängt und holperten mit unseren Karton-Wägeli mühsam durch die Strassen Sète's. Am Bahnhof suchten wir nach einer Fahrmöglichkeit richtung Schweiz, mussten aber feststellen dass erst um 22.30 ein Nachtzug nach Strassbourg fahren würde. So musste dringend etwas essbares her - die ersten Schinkensandwiches seit zwei Monaten! Wir froren sogar im geheizten Wartesaal und mussten feststellen, dass man ohne Euromünz nicht auf die Toilette kann! So ungemütlich wir es auch fanden, waren wir doch irgendwie froh um die Anzeichen von Heimat und gewohntem... Als dann der Zug kam konnten wir ohne grössere Probleme die Kartons ins Veloabteil stellen und lösten bei den freundlichen Kontrolleuren Tickets, die soviel gekostet haben wie Essen, Schlafen und Reisen in Marokko für eine knappe Woche! Im Ruhesessel konnten wir sogar einige Stunden schlafen und erwachten erst wieder im Bahnhof Mulhouse. Wo wir im Halbschlaf feststellten, dass es eine gute Idee gewesen wäre auszusteigen... So fuhren wir jedoch bis Strassbourg um dort zu erfahren, dass das Zugsystem wegen dem Weihnachtsstreik der Gewerkschaft beinahe lahmlag. Zweieinhalb Stunden später konnten wir einen Zug nach Mulhouse zurück nehmen und stiegen dann dort um nach Basel (ca. 4.5Stunden nachdem wir am Morgen dort vorbeigekommen waren...) in Basel wurden wir vom Zollbeamten auf schwiizerdütsch begrüsst, was irgendwie gewöhnungsbedürftig war. Dann verabschiedeten wir uns im Stadelhofen um zurück in unsere geordnete Welt - nach Hause zu kommen...
....unser Geist aber begab sich auf eine lange Reise....
....unser Geist aber begab sich auf eine lange Reise....

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